Synthetische Dreadlocks – Kapitel 2

Deadlock Frisur Dreads

Synthetische Dreadlocks

Kapitel 2

Es verging dann erst einmal eine lange Zeit, mit vielen verrückten Haarvariationen, bevor ich wieder zum Thema Dreadlocks gelangte… Nach dem abrasieren hatte ich erst einmal lange Zeit sehr kurze Haare im 60is Look, die so vor sich hingewachsen sind. Ich hatte das Gefühl sie wachsen sehr gesund und kräftig nach. Später hatte ich dann mal einen Bob und mal einen Pony und manchmal waren sie schwarz aber auch mal knallpink mit Sidecut. Auch wenn der Look sehr stylisch war sehnte ich mich irgendwann wieder nach langen Haaren. So lies ich sie also wieder wachsen und hatte mir geschworen sie niiiiieee mehr so kurz abzuschneiden. Es verging also wieder eine Ewigkeit…

Erst vor ein paar Jahren hat es dann begonnen, dass ich überall nur noch Dreadheads und Dreadlocks gesehen habe. Ich habe angefangen mir Bilder anzusehen und viel darüber zu recherchieren. Gefühlt habe ich jedes You Tube Video gesehen was es über Dreadlocks gibt und jeden Facebook-Beitrag gelesen, den es über Dreadlocks gab. So stolperte ich dann irgendwann auch über das Thema: Synthetische Dreadlocks.

Ich hatte zwar dann irgendwann wieder tolle, lange Haare, aber irgendwie war ich trotzdem immer unzufrieden. Auch wenn alle immer sagten: Du hast doch so schöne Haare.“ Mir waren sie irgendwie immer zu kurz zu dünn, zu dies zu das. Vielleicht kennst du das?)

Dennoch hing ich an meinen endlich wieder langen Haaren und wollte sie nach 2x ganz kurz nicht wieder abschneiden. Da kam die Idee mit den synthetischen Dreads geradezu perfekt. In Kürze hatte ich alles nur erdenkliche dazu recherchiert und habe mir dann gleich welche fertigen lassen. Synthetische Dreads werden aus Kanekalon gefertigt. Da ich mich damals erst langsam wieder dem Thema Dreads näherte und noch nicht beim selbst Erstellen und Fertigen angekommen war, fand ich hier bei Etsy jemanden, der mir ein ganz individuelles Set nach meinen Farbwünschen erstellte. Es waren Double-Ended-Dreads in schwarz grau. Ein ganz lieber und sehr geduldiger Freund half mir dann mit der Einarbeitung. Ich glaube das ganze hat damals über 10 Stunde gedauert, es war wirklich crass. Aber wir wollten es perfekt machen und toll einteilen. Am Ende sah es auch wirklich super aus, die reinste Löwenmähne, wirklich mega.

Da wir die Zöpfe möglichst eng am Kopf anbrachten, weil ich dachte, es is besser so und vielleicht kann ich sie dadurch etwas länger drinnen lassen, kam es wie es kommen musste: Die Kopfhaut hat stark rebelliert. Dadurch habe ich dann schon kurz nach dem Einarbeiten meine Haare gewaschen, in der Hoffnung, die Spannung lässt vielleicht ein bisschen nach. Dem war auch so. Ich war richtig erstaunt, wie schnell die Haare trockneten und wie leicht sie waren. Leider hielt die Linderung nicht lange an, sodass ich nach nur einer Woche alle Strähnen wieder entfernt habe. Plötzlich hatte ich richtig Panik, dass mir dann alle Haare ausfallen würden, wenn ich den Zug nicht von den Wurzeln nehme.

Ich habe dann erst alleine angefangen sie rauszumachen. Später half mir dann meine liebe Mum, weil sie Mitleid mit mir hatte. #thankyoumum ❤︎ Gemeinsam haben wir dann in etwas 4 Stunden alle Dreads wieder rausgemacht. Immerhin sechs Stunden weniger als bei der Erstellung, dennoch anstrengend. Obwohl wir beim reinmachen sehr sorgfältig vorgegangen sind, haben sich die Haare sehr stark verknotet und ich habe etliche verloren. Auch wenn ich dann erst einmal froh war sie draußen zu haben, ließ mich die Sache mit den Extensions an sich nicht mehr los.

Kurzes Fazit zu dem Zeitpunkt war: Sehr leicht, schnell trocken, individueller, wechselbarer Look, die eigenen Haare bleiben erhalten. Nur die Sache mit dem künstlichen und der Kopfhaut galt es zu lösen…

So folgte dann das nächste Kapitel: Dreadlock-Echthaar-Extensions selbst anfertigen.

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Das war: Synthetische Dreadlocks

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