Wie alles begann – Kapitel 1

Dreadlocks wie alles begann Heißluftballon Himmel

Wie alles begann

Nun mal von Anfang an, wie alles begann…

Kapitel 1

Es ist schon seeehr lange her, stand heute würde ich vermuten ca. 20 Jahre, glaube ich war so 16 oder 17 Jahre alt …

Es war noch zu Schulzeiten und bis dahin hatte ich mir noch nicht wirklich viele Gedanken über Dreadlocks gemacht. Die Frisur an sich fand ich aber schon immer faszinierend und die Menschen die ich kennenlernte, welche Dreads getragen haben, waren mir schon damals sehr sympathisch. 

Wie der Zufall es so wollte, hat es dann irgendwann einen Dreadhead an unsere Schule verschlagen und natürlich haben wir uns super verstanden. Schon damals habe ich ihn mit 100.000 Fragen zu seinen tollen Dreadies gelöchert und war mega neugierig alles zu erfahren was es eben so zu wissen gab. Er selbst hatte eher naturgewachsene Wuscheldreads und kannte sich selbst nicht wirklich aus mit Erstellungsmethoden oder Einteilungsmethoden von Dreadlocks. Er hatte es einfach mal versucht und wie ich fand waren ihm seine Dreads sehr gut gelungen und hatten sich auch toll entwickelt.

Auch wenn mich die Frisur schon immer fasziniert hat, habe ich damals nie wirklich mit dem Gedanken gespielt mir selbst Dreads zu machen. Aber dann kam dieser eine Abend. Wir saßen gemütlich beisammen und er meinte: „Dir würden Dreads sicher auch gut stehen“. Zunächst habe ich die Idee belächelt und abgetan, aber je später der Abend wurde, desto mehr gefiel mir der Gedanke. Kurzum habe ich mich am Ende doch überreden lassen und wir begannen zu später Stunde also damit mir Dreadlocks zu machen. Natürlich ohne wirkliches Konzept und durchdachter Einteilung.

Es kam also wie es kommen musste… Der Abend nahm seinen Lauf und die Dreads wurden natürlich nicht fertig. So hatte ich also am nächsten Tag nur einen halben Kopf Dreadlocks.

Deshalb habe ich dann eine liebe Freundin gebeten mir beim Erstellen der restlichen Dreadlocks zu helfen. Gesagt getan. Sie hat mir dann mit der Toupiermethode und der Twist and Rip Methode auch sehr semiproffessionell, die restlichen Dreads erstellt, denn sie hatte mit Dreadlocks mal so gar nichts am Hut. Dafür hat sie es aber toll hinbekommen. Wir haben während der Erstellung dann auch etliches an Schmuck eingearbeitet. Von Perlen über Würfel, ja ungelogen, sogar eine kleine silberne Ente war dabei. Glaube ich hatte von allen meinen Lieblings-Menschen am Ende einen kleinen Dreadschmuck in den Haaren. 

Rückblickend würde ich sagen, ich sah aus wie eine explodierter Weihnachtbaum mit viiiiel rot-gelb-grünem Schmuck. Der Effekt wurde noch verstärkt, da sich die Dreads nach einer Weile durch den Filzprozess immer weiter zusammenzogen. Durch das Erstellen wurden sie schon deutlich kürzer. Vorher hatte ich Haare die über die Schulter gingen, sagen wir oberer Rücken und die erstellten Dreads gingen dann gerade mal bis zur Schulter. Nach einiger Zeit wurden sie dann aber immer kürzer und dicker und gingen irgendwann nur noch bis zum Kinn, es war dann fast wie ein stufiger Bob, sah aber irgendwie trotzdem ganz cool aus.

Da das Ganze wie gesagt schon sehr lange her ist, kann ich nicht mehr genau sagen wie lange ich sie getragen habe. Soweit ich mich erinnere nicht besonders lang. Ich glaube vielleicht so ein dreiviertel Jahr oder ein ein halb, dann hat mich der doch sehr bunte Look und die asymmetrische Einteilung doch gestört. Glaube ich dachte: „Ich schneide sie erst mal ab und wenn sie wieder gewachsen sind lass ich sie professionell erstellen.“ Daraufhin habe ich sie dann bis auf zwei kurze kleine Dreads mit rot-gelb-grünen Perlen auf 2mm abrasiert. Sie sind zwar schnell und mega gesund nachgewachsen, aber dennoch hat es sich gefühlt ganz schön gezogen bis ich wieder meine schönen langen Haare zurück hatte. Und so hat sich das Kapitel Dreadlocks dann erst einmal für mich geschlossen.

Wie die Geschichte weitergeht erfahrt ihr in der Fortsetzung in Kapitel 2 …

Lies auch – Kapitel 2: Synthetische Dreadlocks

Lies auch: Das Dreadlock-ABC

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Das war: Wie alles begann

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